Kleingärtnerverein Lachswehr e.V.                           

 

 

 

 

Öffnungs-/Sprechzeiten der Geschäftsstelle

auf der Lachswehrinsel Parzelle 31

Jeden 1. Mittwoch im Monat von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr

Januar, Juli, August geschlossen.

23.10.2019                         

WASSER INFO

 

Die Wasserversorgung wird am Sonntag (10.11.19) über

 

den Winter abgestellt.

 

Wasseruhren bitte ausbauen! Rohrverbindung anstelle

der Wasseruhr einbauen, damit kein Schmutzwasser in

die Wasserleitung fließen kann.

Absperrhähne nicht ganz schließen. Wasserhähne die über der
Hochwassergrenze liegen, öffnen. Wasserhähne die eventuell vom
Hochwasser überspült werden können, schließen.

 

 

27.09.2019                    An den Wochenenden 18/19. 10. und 25/26.10. nimmt der LMC

die Boote aus dem Wasser. Der Parkplatz hinter der Lachswehrbrücke

ist vom 15.10.2019 bis 20.04.2020 geschlossen!!

 

18.09.2019                                       Bitte neue email Adresse beachten!!

 Ab sofort ist der Vorstand des Kleingärtnervereins Lachswehr e.V.

   unter der neuen email Adresse  kleingaertnerlw@outlook.de  zu erreichen.                      

 

 

 

06.08.2019                                  Gemeinschaftsarbeit LW I  ( Insel)  am 17.08.2019  )    9.00 Uhr / Treffen an der Geschäftsstelle

 

 

 

 

16.07.2019

Insektenfreundliche Schlosswiese

Am

Samstag den 20.07.2019 um 9:00 Uhr

wollen wir uns zum ersten Mal treffen um eine insektenfreundliche Gestaltung der Schlosswiese zu starten

Bevor wir die Aussaat vornehmen können, müssen wir ein gutes Saatbett anlegen, d.h. eine Bearbeitung wie zu einer Rasenaussaat.

Folgende Arbeiten stehen am Samstag den 20.07.2019 an:

 

-        gesamte Wiese mähen (gerne mehrere leistungsfähige Mäher)

-        Entlang der Zäune Unkraut entfernen (ein Freischneider wäre prima)

-        Umbrechen des für die Insektenwiese vorgesehenen Areals (z.B. mit einer Fräse oder aber mit dem Spaten umgraben  :_)

 

Interessierte, aktive Nachbarn sind herzlich willkommen – vielleicht wollen wir dann nach getaner Arbeit gemeinsam einen Grill anwerfen????

Gerne melden bei Bettina und Björn LW I/63

 

 

 

 

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29.04.2019                                                               Hinweise zur Sommersaison

 

 Vom 1.Mai bis 30.September ist die Mittagsruhe von 13.00 bis 15.00 Uhr sowie die Wochenendruhe von Samstag 13.00 Uhr bis Montag 8.00 Uhr einzuhalten. Während der Mittagsruhe sind Lärm verursachende Bau- und Gartenarbeiten untersagt. Motor- und elektrisch betriebene Geräte dürfen nur während der Zeiten Montag bis Freitag 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr und 15.00 Uhr bis 19.00 Uhr sowie am Samstag von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr betrieben werden.

 

05.04.2019                                                                             Bitte beachten :

Umschreibungen von Parzellen wegen Abgabe an einen neuen Pächter sind

in der Geschäftsstelle durch den bisherigen Pächter anzumelden.

Die Umschreibung erfolgt dann nach ca. 4 Wochen zur nächsten

regulären Öffnungs/ Sprechzeit.

Die persönliche Anwesenheit des alten und neuen Pächters ist dann erforderlich.

 

 

05.04.2019                                                                Veränderungen im Vorstand

Auf der Jahreshauptversammlung am 29.03.2019 stellte sich der bisherige

1. Vorsitzende nach Ablauf der regulären Amtszeit nicht zur Wiederwahl.

Neu gewählt wurde als 1. Vorsitzender Karsten Feuerstein.

Der bisherige 2. Vorsitzende gab aus persönlichen Gründen sein Amt vorzeitig ab.

 Für ihn wurde Hinnerk Matzen als Nachfolger gewählt.

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Vereinsbeiträge und Pacht unaufgefordert in der Zeit vom

20.September bis 20.Oktober

 auf das Vereinskonto einzahlen.

Bei allen Zahlungen immer das Gelände und die Parzellennummer angeben!!

 

 

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Bankverbindung Verein:

 

Deutsche Bank Lübeck AG IBAN:DE43230707000600098800  BIC: DEUTDEDB237

 

 

Bankverbindung Strom:

 

Deutsche Bank Lübeck AG  IBAN: DE16230707000600098801 BIC:DEUTDEDB237

 

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                   Achtung wichtige Information des Landesverbandes:

Landesverband Schleswig-Holstein der Gartenfreunde e.V.

Gemeinnützige Organisation für das Kleingartenwesen

im Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V.

 

 

 

 

 

 

 Vorsicht vor dem Jakobskreuzkraut

Blattrosette des Jakobskreuzkrautes (Senecio jacobaea)Bild vergrößernBlattrosette des Jakobskreuzkrautes (Senecio jacobaea). Foto: Eugen Winkelheide

Bild vergrößern
Blüten des Jakobskreuzkrautes (Senecio jacobaea)Bild vergrößernBlüten des Jakobskreuzkrautes (Senecio jacobaea).
Foto: Dr. Marianne Klug


Jakobskreuzkraut 1 kgBild vergrößern
Diese 15 Triebe des Jakobskreuzkrautes wiegen zusammen rund 1000 g. Frisst eine 700-kg-Kuh diese Menge einhundert Mal, ist bereits eine tödliche Dosis erreicht.
Foto: Dr. Clara Berendonk




Karminbär (Tyria jacobeae) an JakobskreuzkrautBild vergrößern
Die auffällig orangegelb-schwarzgestreiften Raupen des Karminbär (Tyria jacobeae) sind spezialisiert auf das Jakobskreuzkraut, an dem sie von Juli bis August Blätter und Blütenstände befressen, ehe sie sich im September am Boden verpuppen. Foto: Dr. Clara Berendonk


Jakobskreuzkrautpflanze mit WurzelBild vergrößern
Um zu verhindern, dass die Adventivknospen der Restwurzelstücke erneut austreiben, müssen die tief wurzelnden Jakobskreuzkrautpflanzen sorgfältig ausgegraben oder ausgestochen werden. Foto: Eugen Winkelheide



Eine ernste Gefahr für die Landwirtschaft

Seit ungefähr sechs Jahren entwickelt sich die Ausbreitung der Giftpflanze Jakobskreuzkraut in Nordrhein-Westfalen zum Problem. Dr. Clara Berendonk, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, empfiehlt einige Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung in diesem Sommer.

Verbreitung

Anders als bei Ambrosia oder Bärenklau handelt es sich beim Jakobskreuzkraut nicht um einen Neophyten, sondern um eine alte heimische Pflanze, die von Vegetationskundlern auch als Kennart der Weidelgras-Weißkleeweide, einer in Nordrhein-Westfalen weit verbreiteten Pflanzengesellschaft, charakterisiert wird. Ihr Auftreten ist also nicht grundsätzlich neu, in alten Vegetationsaufnahmen trat es stets in Spuren auf. Neu ist jedoch ihr teilweise extrem starkes Auftreten.

Die Verbreitung des Jakobskreuzkrautes in Nordrhein-Westfalen schreitet voran. In einer Erhebung 2007 waren besonders Flächen in den Kreisen Kleve, Wesel, Düren, Euskirchen, Steinfurt, Warendorf, Minden-Lübbecke und Ennepe-Ruhr betroffen, siehe Tabelle1. Das Jakobskreuzkraut mit botanischem Namen Senecio jacobaea tritt in Nordrhein-Westfalen inzwischen in allen Regionen verstärkt auf. Verbreitet ist es besonders auf Stilllegungsflächen, extensiv genutzten Weiden, insbesondere Pferdeweiden, Extensivgrünlandflächen, Wegrändern und Böschungen. In intensiv genutzten Rinderweiden wird es bislang zwar noch seltener, jedoch auch zunehmend angetroffen. Auch 2008 war nicht zu übersehen, dass sich das gelb blühende Jakobskreuzkraut unvermindert ausgebreitet hat.

Giftpflanze Jakobskreuzkraut

Die Ausbreitung stellt eine ernste Gefahr dar, da das Jakobskreuzkraut als Giftpflanze nicht verfüttert werden sollte. Seine Giftigkeit beruht auf der Wirkung verschiedener Pyrrolizidin-Alkaloide, die zu chronischen Lebervergiftungen führen. Die Gefahr ist deshalb nicht zu unterschätzen, da die Auswirkungen der Vergiftung kumulativ sind und dadurch chronischen Erkrankungen auftreten können, wobei insbesondere Pferde, aber auch Rinder offensichtlich empfindlicher reagieren als Schafe und Ziegen, siehe Tabelle 2. Die Giftstoffe reichern sich in der Leber langsam an und führen dann zu den chronischen Krankheitsprozessen. Die Pflanze ist nicht nur im frischen Zustand giftig, die Alkaloide werden auch nach Heu- und Silagebereitung nicht abgebaut. Die Gefahr ist erheblich, wenn man sich vor Augen führt, dass ein einzelner ausgewachsener Trieb im Mittel etwa 70 g wiegt. Die im Foto gezeigten 15 Triebe wiegen zusammen bereits 1 000 g. Wird einer 700 kg schweren Kuh diese Menge einhundert Mal angeboten, ist bereits die tödliche Dosis erreicht. Jegliche Verfütterung sollte daher konsequent vermieden werden, denn erste Schäden sind bei einem chronischen Krankheitsgeschehen bereits nach Aufnahme erheblich geringerer Futtermengen zu erwarten.

Tabelle 2: Giftigkeit von Jakobskreuzkraut

 

Tödliche Dosis: (Frischpflanze)

Bemerkungen

Pferd:

40 bis 80 g FG / kg Körpergewicht

Entspricht: 14 bis 20 kg FG bei einem 350-kg-Islandpferd bzw. 2 bis 4 kg getrocknet im Heu

Rind:

140 g FG / kg Körpergewicht

Bei 1% im Heu in drei Monaten erreicht, bei 10% in 20 Tagen

Schaf:

über 2 kg FG / kg Körpergewicht

 

Ziege:

1,25 - 4 kg FG / kg Körpergewicht

 

 

Biologie des Jakobskreuzkrautes

Das Jakobskreuzkraut ist auch unter dem Namen Jakobsgreiskraut bekannt. Im ersten Jahr bildet die Pflanze eine Rosette mit tief geschlitzten Blättern. Von ihrer Pfahlwurzel ausgehend, erstrecken sich zahlreiche Faserwurzeln im Umkreis von 30 cm und mehr. Im zweiten Jahr wächst der aufrechte Stängel, der sich oberhalb der Mitte verzweigt. Erste blühende Pflanzen findet man ab Mitte Juni, die Hauptblütezeit ist Juli - daher der Name: Jacobi am 25. Juli - bis August. Jakobskreuzkraut ist ein Körbchenblüher. Die rund 15 bis 20 mm breiten goldgelben Einzelblüten werden aus den innenliegenden Röhrenblüten gebildet, die sehr charakteristisch von 13 gelben Zungenblütenblättern umgeben sind. Ausgewachsene Pflanzen werden leicht 1 m hoch. Die kräftigen Stängel sind meist rot angefärbt.

Die Verbreitung der Pflanze erfolgt über ungezählte Samen, die ähnlich wie beim Löwenzahn über den Wind verbreitet werden. Über die Ausdauer des Jakobskreuzkrautes gibt es widersprüchliche Angaben, die zwischen zwei bis drei Jahren und auch bis zu acht Jahren variieren. Beide Beobachtungen sind richtig. Jakobskreuzkraut kommt in der Regel erst im zweiten Jahr zur Blüte. Lässt man es dann ungestört wachsen, blühen und zur Samenreife gelangen, ist es bei Vegetationsende soweit geschwächt, dass es meist im Folgejahr nicht mehr austreibt. Wird das Jakobskreuzkraut jedoch ständig kurz gehalten, bleiben die Rosettenpflanzen sehr vital und über viele Jahre ausdauernd. Aus dieser Beobachtung leiten sich die Bekämpfungsempfehlungen ab: Einfach stehen lassen ist keine Lösung, denn dadurch wird man nur die Mutterpflanze los, während aber gleichzeitig tausende neue Pflanzen entstehen.

Bekämpfungsmaßnahmen:

Optimale Vermehrungsbedingungen findet das Jakobskreuzkraut auf Wiesen und auf Ruderalflächen. Als wichtigste Bekämpfungsmaßnahme muss die Samenbildung der Pflanze verhindert werden. Das bedeutet, dass betroffene Flächen spätestens bei Blühbeginn gemäht werden müssen. Bei Auftreten von Einzelpflanzen ist die mechanische Bekämpfung durch Ausreißen oder Ausstechen die sicherste und wirksamste Methode. Zur eigenen Sicherheit sollten Schutzhandschuhe getragen werden, da nach Hinweisen in der Literatur der Wirkstoff auch über die Haut aufgenommen werden kann.

QUELLE:

Landwirtschaftskammer NRW